Jim Knopf und die wilde 13

„Jim Knopf und die Wilde 13“ ist die Fortsetzung des im Jahr 2018 erschienenen Realfilms „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Die bereits 1960 begonnene Legende von Autor Michael Ende bekommt eine neue moderne Aufmachung und in den Hauptrollen sind wieder einmal viele bekannte deutsche Gesichter. Kinostart: 08.10.2020

STORY:

Neue Abenteuer warten auf Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer!  Nachdem die beiden Freunde den Drachen Frau Mahlzahn besiegt haben,  sinnt die Piratenbande „Die Wilde 13“ auf Rache. Mit ihren Dampfloks Emma und Molly begeben sich die Lummerländer auf eine gefährliche Reise, auf der auch Jims sehnlichster Wunsch in Erfüllung gehen könnte: Er will endlich die Wahrheit über seine mysteriöse Herkunft ans Licht bringen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Am 1. Oktober 2020 startet mit der Realverfilmung von Michael Endes „Jim Knopf und die Wilde 13“ eine der aufwendigsten und teuersten Kinoproduktionen der deutschen Filmgeschichte bundesweit in den Kinos. Zwei einhalb Jahre nach dem Kinostart von „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ (2018) wird die abenteuerliche Reise somit zu Ende erzählt und erreicht einen neuen Höhepunkt. „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ (1960) und „Jim Knopf und die Wilde 13“ (1962) zählen zu den beliebtesten und erfolgreichsten Büchern im deutschsprachigen Raum. Auch die Fernseh Adaptionen durch die Augsburger Puppenkiste (1961/62 & 1976/77) prägten die Kindheit und Jugend mehrerer Generationen. Jetzt haben Erfolgsproduzent Christian Becker („Wickie und die starken Männer“, „Hui Buh das Schlossgespenst“) und Regisseur Dennis Gansel („Die Welle“, „Mechanic: Resurrection“) auch den zweiten Band der zeitlosen Geschichte über Freundschaft, Loyalität und Mut mit höchstem Aufwand und viel Liebe zum Detail als großes Fantasy-Kinoabenteuer für alle Generationen in faszinierende Bilder übersetzt. Die fantastischen Welten des Romans entstanden in Südafrika und im Studio Babelsberg.

Daten zum Film:

Abenteuerfilm
mit Henning Baum, Solomon Gordon, Uwe Ochsenknecht, Milan Peschel, etc.
Laufzeit: Ca. 110 Minuten
Deutschland, 2019
Freigegeben ab 0 Jahren
Verleih: Warner Bros
(OT: Jim Knopf und die Wilde 13)

zzz3
Sharks Filmreview

Ich habe mich sehr über die Nachricht des zweiten Teils gefreut, denn bereits der Film aus dem Jahr 2018 hat mich mehr als überzeugt. Das Setting, die Drehorte, die CGI-Effekte und nicht zuletzt auch die Schauspieler haben mir Jim Knopf und Lukas näher gebracht, als es die Bücher als Kind geschafft haben. Ich war nicht ein Fan, bin es aber dank Henning Baum und Solomon Gordon geworden. Nun als die Fortsetzung der Geschichte, die man übrigens auch ganz toll ohne die Vorkenntnisse schauen kann.

Alle sind wieder mit dabei und schon die Anfangsbilder  machen richtig Lust auf das bevorstehende Abenteuer. Schon hier kann man deutlich erkennen, was gemeint ist, wenn man von einem der teuersten Filme der deutschen Historie spricht. Ich hab ehrlich gesagt erstmal nur ein einziges Wort für die Optik und Machart: Großartig!

Was beim ersten Teil manchmal noch ein wenig nach holpriger Zusammensetzung verschiedener Sequenzen anmutete, bekommt in dieser Fortsetzung eine ganz andere Aufmachten. Alles ist schlüssig und auch wenn es noch nicht sofort ineinander greift, so macht es dies dann zu einem späteren Moment im Film. Die Besetzung ist wieder einmal ein Volltreffer und ich könnte mir zum jetzigen Zeitpunkt keinen anderen Lukas-Darsteller als Henning Baum vorstellen. Auch die kleine Anspielung an die Legende Bud Spencer darf in „Jim Kopf und die Wilde 13“ nicht fehlen.

Es ist durchgehend spannend, aber immer noch so gemacht, dass sie die Erwachsenen nicht langweilen und die Kinder am Abend über Alpträume klagen. Für mich ganz klar bis dato der beste Kinderfilm in diesem Jahr und vermutlich auch darüber hinaus.

HaiHaiHaiHaiHai

In einem Satz:

Grandioses Abenteuer-Kinoerlebnis mit Spannung für Jung und Alt, toller Besetzung und einer insgesamt beeindruckenden Produktion.

Die Cast/Darsteller:

Solomon Gordon: Jim Knopf
Henning Baum: Lukas
Leighanne Esperanzate: Prinzessin Li Si
Rick Kavanian: Die Wilde 13
Annette Frier: Frau Waas
Christoph Maria Herbst: Herr Ärmel
Uwe Ochsenknecht: König Alfons
Sonja Gerhardt: Sursulapitschi
Milan Pechel: Herr Tur Tur
Michael Bully Herbig: Nepomuk (Stimme)
Judy Winter: Frau Mahlzahn (Stimme)
Reiner Schöne: Grimmbart (Stimme)
Thomas Fritsch: Erzähler (Stimme)
u.a.

Solomon Gordon wurde 2005 in Northampton geboren. Er treibt leidenschaftlich gern Sport und trainiert sechsmal pro Woche. Parallel zur Schule nimmt er Schauspielunterricht, der auch Tanz und Gesang umfasst. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er im Disney-Musical „The Lion King“ („König der Löwen“), in dem er von Februar 2014 bis Februar 2015 am Lyceum Theatre den jungen Löwen Simba spielte. In der Wintersaison 2016/17 war er am Palace Theatre in London als junger Travis in Dawn Waltons Inszenierung von Lorraine Hansberrys „A Raisin in the Sun“ zu sehen. Mit der Hauptrolle in „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ gab Solomon Gordon sein Kinofilmdebüt. Seit August 2017, als seine kleine Schwester geboren wurde, genießt Solomon Gordon eine Hauptrolle als großer Bruder.

zzz1

Henning Baum, geboren 1972 in Essen, absolvierte seine Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Theaterengagements führten ihn ans Schauspielhaus Bochum, ans Staatstheater Mainz und ans Stadttheater Würzburg, wo er unter anderem mit den Regisseuren Otto Sander und Detlev Buck zusammenarbeitete. Seine bekannteste Rolle spielte er von 2010 bis 2014 als Michael „Mick“ Brisgau in der populären Fernsehserie „Der letzte Bulle“. Bereits 2004 wurde Henning Baum als Bester Seriendarsteller mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet –damals für die männliche Hauptrolle in der Serie „Mit Herz und Handschellen“. 2014 übernahm er die Titelrolle in dem historischen Fernsehfilm „Götz von Berlichingen“. Zu seinen weiteren Bildschirmauftritten gehören „Der Staatsfeind“, „Neu in unserer Familie“, „Der 7. Tag“, „Die Himmelsleiter“, „Im Zweifel“, „Die Spiegel-Affäre“, „Niemand ist eine Insel“, „Der Seewolf“, „Die Luftbrücke“, „Im Schatten das Licht“ und „Mein Schwiegervater, der Camper“. Zu seinen Kinofilmen zählen „Burg Schreckenstein“ (2016), die Fortsetzung „Burg Schreckenstein 2 – Küssen (nicht) verboten“ (2017), „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ (2018) und „Asphalt Börning“ (2019). Zuletzt stand er für das deutsche Kino-Remake der britischen Kultserie „Catweazle“ (2021) mit Otto Waalkes und Julius Weckauf vor der Kamera.

zzz2

Fazit:
Meine Freude auf diesen Film wurde bestätigt und meine Erwartung tatsächlich übertroffen. Ehrlich gesagt finde ich diesen Film sogar noch besser als Teil 1, der mich schon mehr als überzeugt hat. Einzig die coole Titelmusik in der Interpretation von Andreas Gabalier hat mich am Ende gefehlt. Ich würde ihn jederzeit noch einmal anschauen… am Liebsten durch Kinderaugen, wenn ich könnte!

Text: The Shark, Warner Bros.
Fotos: Warner Bros.
Daten/Infos zum Film: Warner Bros.
Video: YouTube – Channel: Warner Bros.

Der Artikel „Jim Knopf und die wilde 13“ enthält Werbung!