diemaerchenbrautklassiker

Man muss schon sehr lange zurückdenken, zumindest sofern man sein Geburtsjahr in den 70er Jahren hat und mit diesen wundervollen Märchen aufgewachsen ist. Für eine ganze Generation sind Arabella und Rumburak besondere Figuren, an die man sich gerne erinnert. Die tschechische Märchenserie wurde am 04.10.1981 zum ersten Mal in Deutschland ausgestrahlt. Ein Klassiker für die Shark „Hall of Fame“! – Ab sofort als restaurierte Fassung in einer Box!

Story:

Der Märchenerzähler Herr Maier findet eines Tages ein Glöckchen. Als er das Glöckchen läutet, erscheint Rumburak, ein gefürchteter Zauberer aus dem Märchenreich. Dorthin wird Herr Maier entführt. Nicht nur, weil Herr Maier aus Versehen den Wolf erschießt, steht die Märchenwelt auf dem Kopf. Denn von jetzt an soll Rotkäppchen den Jäger und die Großmutter verschlingen. Das kann sich König Hyazinth nicht gefallen lassen. Zusammen mit Hofzauberer Vigo und seinen beiden Töchtern Arabella und Xenia will er dafür sorgen, dass die Märchen wieder richtig erzählt werden.

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Daten zum Film:

Märchen/Fantasy-Serie
Tschechien, 1979-1981
mit Jiri Labus, Vladimir Mensik, Jana Nagyova, etc.
Freigegeben ab 6 Jahren*
13 Episoden á ca. 30 Minuten
WDR Mediagroup
OT: „Arabela“

*  Es war für viele Anfang der 80er Jahre ein wundervolles Erlebnis, auch wenn ich es seinerzeit sogar manchmal etwas gruselig empfand, so ist – ab 6 Jahren –  aus heutiger Sicht absolut in Ordnung. Ein bisschen hat sich die Jugend ja auch verändert und ist härter im Nehmen als damals.

Die Cast/Besetzung:

Jiří Lábus: Rumburak
Vladimír Menšík: Karl Majer
Stella Zázvorková: Vera Majer
Vladimír Dlouhý: Peter Majer
Jana Nagyová: Arabella
Vlastimil Brodský: König Hyazint
Jana Brejchová: Königin
Jiří Sovák: Hofzauberer Vigo
Dagmar Patrasová: Xenia
Oldřich Vízner: Prinz Willibald
Ondřej Kepka: Hansi Majer
Veronika Týblová: Gretchen Herrmann
Jana Andresíková: Die böse Hexe
František Filipovský: Teufel Stunk
Jiří Krytinář: Zwerg Stink
Stanislav Hájek: Kopfloser Ritter Stank
Iva Janžurová: Miriam Müller
František Peterka: Fantômas
Dana Vávrová: Rotkäppchen
Josef Dvořák: Wassermann
Antonín Jedlička: Lehrer Adam
Helena Růžičková: Märchenerzählerin
Jiří Pleskot: Schulinspektor
Svatopluk Beneš: Hotelchef
Libuše Skořepová: Knusperhexe
u.v.a.

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Jiri Labus spielt den Hofzauberer Rumburak, die wohl prägnanteste Figur neben Arabella. Der 1950 in Prag geborenen tschechische Schauspieler ist auch heute noch in seiner Heimat häufig in Produktionen zu sehen. Nachdem er seit 1973 in dem Business tätig ist, hatte er zwischendurch sogar auch einen Auftritt in zwei anderen Kultserien „Pan Tau“ (2 Folgen – 1977) und „Luzie, der Schrecken der Straße“ (1 Folge – 1980). Dennoch war die Rolle des Zauberers sein Durchbruch und auch bis heute sein unerreichtes Karrierehighlight. 1985 bekam er sogar mit „Der Zauberrabe Rumburak“ seinen eigenen Film und von 1993 bis 1994 ließ er die Legende in „Die Rückkehr der Märchenbraut“ noch einmal aufleben. Er drehte unzählige Filme für Kino und TV, allerdings bleiben die meisten doch eher regional im Einsatz. 2019 in „Goblin – Das ist echt Troll“, war er auch bei uns wieder zu sehen… natürlich als Rumburak!

Die wunderbare Jana Nagyova spielte die eigentliche Titelfigur Arabela, nach der auch die Originalserie benannt wurde. Sie wurde 1959 in Komarno, der heutigen Slowakei geboren. Ihren ersten kleinen Auftritt vor der Kamera hatte sie in „Vymyselnici“ (1972), einer heimischen TV-Mini-Serie. 1979 spielte sie in „Per Anhalter in den Tod“ und auch sie wurde als Prinzessin europaweit bekannt. Insbesondere in den 80er Jahren spielte sie viele regionale Rollen, aber tauchte auch u.a. in „Schattenseite des Ruhmes“ (1985) und „Wachtmeister in Nöten“ (1986) bei uns wieder auf. In der Fortsetzung der 90er Jahre war sie allerdings nicht mehr dabei. Ihren letzten Film drehte sie 1993 mit dem Titel „Pozemsky nepokoj“, doch es soll 2022 ein Comeback in dem Film „Princ Mamanek“ geben, diesmal dann jedoch als Königin.

Vladimir Mensik ist der Erzähler in „Die Märchenbraut“ und eine weitere sehr wichtige Figur der Serie. Er Tscheche erblickte 1929 das Licht der Welt und startete 1956 mit „Podivin“, einem TV-Film die Laufbahn als Schauspieler. Sowohl in den 50ern, als auch in den 60ern und 70ern war er bei uns in einigen bekannten Produktionen zu sehen. U.a. waren das „Das hässliche Fräulein“ (1959), „Gevatter Tod“ (1960), „Majestäten und Kavaliere“ (1969), „Zähmung des Teufels“ (1970) und der wohl beliebtesten Weihnachtsfilm aller Zeiten „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (1973). 1975 war er in „Pan Tau“ (13 Folgen) zu sehen und spielte auch in „Ein fideles Haus“ (9 Folgen – 1975) wichtige Rollen. Er gönnte sich keine Pause und war sehr oft vor der Kamera im Einsatz. Ebenfalls bekannt waren die Serien „Der fliegende Ferdinand“ (6 Folgen – 1983), „Die Besucher“ (6 Folgen – 1983) und „Das Haus mit tausend Gesichtern“ (7 Folgen – 1984). Im Alter von nur 58 Jahren ist er in Brno am 29.05.1988 verstorben. Nach seinem Tod erschienen noch drei Filme… einer sogar 2009.

Sharks Filmreview

Tschechische Filme und Serien waren insbesondere in den 70er und 80er Jahren sehr beliebt. Ob es der „Fliegende Ferdinand“, die „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ sowie „Luzie, der Schrecken der Straße“ war, oder eben auch die Märchenbraut, diese Generation wird sich garantiert an den Raben und Zauberer Rumburak und die wunderschöne Prinzessin Arabela erinnern. Ich kann mich noch so gut an die kleinen Märchen-Episoden erinnern, dass ich es immer wieder auch als Aufgabe sehe, solche tollen Momente mit den heutigen Filmfans zu teilen. Sicherlich ist vieles davon nicht mehr so ganz zeitgemäß, aber so war es eben damals und es war auch immer wieder schön. Ein bisschen Magie, aber auch viel heile Welt war immer ein Thema und davon könnten wir heute mal wieder eine große Portion gebrauchen.

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Das es eben nicht nur die Gebrüder Grimm gibt, die Märchen erzählen können, zeigt diese Produktion. Man erinnert sich einfach gern und, zumindest geht es mir so, ich versetze mich tatsächlich beim Schauen ein bisschen in die damalige Zeit und schwelge in vielen schönen Momenten der Vergangenheit. Wer weiß, vielleicht war ich sogar ein bisschen in die Prinzessin Arabela verliebt… aber daran erinnere ich mich natürlich überhaupt nicht mehr. Schließlich war ich noch sehr jung! 😉

Fazit:

Märchen, die einer ganzen Generation viel Freude gemacht haben und ähnlich wie das Aschenbrödel zu Weihnachten noch immer einen festen Platz in der Welt der Klassiker haben sollten.

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Text: The Shark,  WDR Group (Pressebüro)
Fotos: WDR Group
Daten/Infos zum Film: WDR Group, IMDb, Wikipedia
Video: YouTube – Channel: Movie-Shark – Copyright: WDR Group

Der Artikel  „Die Märchenbraut“ enthält Werbung!