Nicht Dein Mädchen

Der Film „Nicht Dein Mädchen“ handelt von einer Kindesentführung und erscheint am 25. Mai 2021 – Am Tag der vermissten Kinder – im Online-Kino von W-Film. Die Premiere ist für alle kostenfrei und zusätzlich dazu habe ich noch weitere kostenlose Streams für euch! Filme dieser Art helfen, die Menschen für diese Themen zu sensibilisieren und ermutigen umso mehr, die Augen offen zu halten. Homevideostart ist der 26. November 2021.

STORY:

Richi (Moisé Curia) ist mit einem kleinen Mädchen (Anna Malfatti) mit dem Wohnmobil durch Süddeutschland unterwegs. Sie rangeln ausgelassen miteinander, verkleiden sich, tanzen und lachen viel. Er ist Saatgutvertreter, sie sein Püppchen. Ein ungewöhnliches Paar, aber glücklich? Als die beiden Rast machen in einem Restaurant, wird der Wirt (Heio von Stetten) skeptisch. Irgendetwas stimmt hier nicht! Hinzu kommt, dass das Mädchen eine sehr seltene Sprache spricht: Ladin. In Rom ermittelt derweil die Polizeikommissarin Milia Demetz (Cosmina Stratan) im Cyberspace und ist einem Pädophilennetzwerk dicht auf den Fersen. Als sie in einem der anonymen Videos ein Mädchen entdeckt, ist sie sich bald sicher: Das lasziv abgelichtete Kind ist die mit fünf Jahren in Tirol verschwundene Magdalena Senoner. Doch wer steht hinter der Kamera? Als der Wirt die Aufnahmen seiner Überwachungskamera an die Polizei weiterleitet, laufen alle Fäden zusammen. Kann Milia die kleine Magdalena retten?

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Daten zum Film:

Entführungs-Drama
Italien/Deutschland, 2019
Mit Anna Malfatti, Moisé Curia, Cosina Stratan, Haio von Stetten, etc.
Freigegeben ab 12 Jahren*
Laufzeit: Ca. 118 Minuten
Verleih: W-Film
OT: „Un confine incerto“

* Ein sehr schwieriges Thema für Kinder, aber dennoch sollte man auch sie an dieses wichtige Thema heranführen. Der Film zeigt zwar einige Gewaltszenen, doch ist die Altersgrenze bei 12 Jahren vertretbar. Letztendlich ist aber entscheidend, wie weit das Kind schon geistig ist um hier alles zu verstehen.

Hier könnt ihr den Film legal gegen eine Gebühr ansehen und dabei die Kinos unterstützen:

Die Cast/Darsteller:

Anna Malfatti
als
Lena

Moise Curia
als
Richi

Cosmina Stratan
als
Milia Demetz

Valeria Golino
als 
Paola Christiani

Darsteller und ihre Rollen:
Anna Malfatti: Lena
Moise Curia: Richi
Cosmina Stratan: Kommissarin Milia Demetz
Valeria Golino: Psychologin Paola Christiani
Heio von Stetten: Wirt Valentin
u.a.

Anna Malfatti spielt das kleine Mädchen Lena, die von Richi entführt wird. Es ist der erste Film der jungen Nachwuchsdarstellerin. Sie macht ihre Sache ausgezeichnet und sehr glaubwürdig!

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Moisé Curia, geboren 1991 in Rossano, studierte Schauspiel an der EUTHECA Academy of Dramatic Arts in Rom. Während seiner späteren Zeit am Centro Sperimentale di Cinematografia spielte er zunächst in zahlreichen Theaterstücken. 2014 gab er sein Kinodebüt im Film „La buca“ von Daniele Ciprì. Größere Bekanntheit erlangte er ebenfalls 2014 mit seiner Rolle in der TV-Serie „Braccialetti Rossi“ von Giacomo Campiotti. 2016 spielte er in dem Film „Abbraccialo per me“ unter der Regie von Vittorio Sindoni mit, für den er den Guglielmo Biraghi Award – Nastri d’argento und den Vittorio De Sica Award erhielt.

Heio von Stetten wurde am 5. Juli 1960 in Aystetten, Bayern, geboren. Von 1989 bis 1993 spielte er am Münchner Volkstheater und steht seit Mitte der 1990er für Film und Fernsehen vor der Kamera. Bekannt wurde von Stetten einem breiteren Publikum durch „Lasko – Die Faust Gottes“ (2009), „Der Bozen Krimi“ (2015) und „Alfred“ (1995).

Cosmina Stratan wurde am 20. Oktober 1984 in Iasi, Rumänien, geboren. Sie studierte Schauspiel an der Nationaluniversität der Theater- und Filmkunst I.L.Caragiale in Bukarest. Nach ihrem Abschluss spielte sie ihre erste Hauptrolle in „Jenseits der Hügel“ (2012) von Palme d’Or-Gewinner Cristian Mungiu. Hierfür gewann sie selbst bei den Filmfestspielen in Cannes den Preis als Beste Schauspielerin. Stratan spielte in der beliebten rumänischen Fernsehserie „Rãmâi cu mine“ (2013), bevor sie in dem skandinavischen Horrorfilm „Shelley“ (2016), der auf der Berlinale Premiere feierte, besetzt wurde. Das ambitionierte Genre-Feature erhielt positive Kritiken und wurde international verkauft. Cosmina Stratans Auftritt wurde in Variety und dem Hollywood Reporter gelobt.

Valeria Golino wurde 1965 in Neapel, Italien geboren. Sie verließ die High School nach ihrem ersten Film, studierte aber nie Schauspiel. 1985 erhielt sie die Hauptrolle in „Toms Fantasies“ (1985) von Peter Del Monte und im nächsten Jahr den Best Actress Award beim Filmfestival in Venedig für „A Tale of Love“ (1986). Nach einigen europäischen Koproduktionen begann sie in Hollywood zu arbeiten („Manege frei für Pee Wee“, 1988). Bald erhielt sie herausragende Rollen, u.a. in „Rain Man“ (1988) und „Hot Shots! – Die Mutter aller Filme“ (1991). Heute arbeitet sie in den USA und in Italien. 1994 produzierte und spielte sie in „I Sfagi tou Kokora“ (1996) des griechischen Regisseurs Andreas Pantzis. Golino spricht vier Sprachen: Italienisch, Griechisch, Französisch und Englisch.

Sharks Filmreview

Themen Kindesmissbrauch im Cyberspace und Grooming sind leider bittere Realität. Man kann nur immer und immer wieder darauf hinweisen, dass die Menschen nicht die Augen verschließen und handeln, wenn sie etwas bemerken oder auch nur den geringsten Zweifel hegen. Filme wie „Nicht dein Mädchen“ zeigen auf eine sensible Art und Weise, dass überall und in unmittelbarer Umgebung Fälle von Missbrauch stattfinden können. Die Regisseurin des Films hat für das Drehbuch eng mit der Polizei und der Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ Kontakt gehabt und einen sehr feinfühligen Film mit enorme Tiefe erschaffen.

Sowohl die Art und Weise der Erzählung, als auch die eigentliche Handlung sind kein Unterhaltungswerk und ich finde, als solches darf man es auch nicht betrachten oder gar mit anderen Filmen vergleichen. Es ist teilweise schonungslos und teilweise verstörend, wenn man bedenkt, wie echt das alles sein kann. Die Schauspieler haben diese Echtheit durch eine ausgezeichnete Leistung unterstreichen und festigen können, wobei zwar durch die teilweise dargestellten Szene in ladinisch eine gewisse Authentizität erzielt wird, es aber dem Film eher eine störende Note mitgibt. Wichtig ist hier aber nach wie vor die Aussage des Ganzen und da hat es die Filmemacherin Isabella Sandri auf den Punkt gebracht:

„Nicht dein Mädchen“ ist keine Dokumentation oder ein soziologischer Film, doch seine Geschichte stellt Fragen und enttarnt Unsicherheiten genau da, wo dieses dringende Thema meist ignoriert wird.

Es ist bislang noch nicht vorgekommen, aber ich möchte in diesem Fall aufgrund des Thema auf eine Bewertung verzichten!

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GEWINNSPIEL:
Ich habe ab sofort drei Streaminglinks für euch, wo ihr den Film kostenlos anschauen könnt!

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Text: The Shark, W-Film
Fotos:  © W-Film
Daten/Infos: W-Film, Wikipedia, IMDb
Video: YouTube – Channel:  Movie-Shark – Copyright: W-Film

Der Artikel „Nicht deine Tochter“ enthält Werbung!