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Ein Traum von einem Haus, ein paar Tage Urlaub… darauf hat sich das Ehepaar Barrett eingestellt, doch es kommt ganz anders und die langjährige Beziehung wird unsanft auf eine harte Probe gestellt. Der Horrorthriller aus den USA wurde 2020 gedreht und erscheint nun bei uns im Handel.

Homevideo-VÖ: 12. November 2021

STORY:

Emma (Jill Awbrey) und Henry (Bart Johnson) buchen zur Auffrischhung ihrer kriselnden Ehe ein Exklusiv-Wochenende in einer abgelegenen High-End-Unterkunft mit automatisierten Smart-House-Funktionen. Doch schon bald reagiert das System nicht mehr auf sie und die beiden sind hilflos in dem Haus gefangen. Ein unheimlicher Beobachter fordert sie auf, ihm bedingungslos zu gehorchen und verteilt Stromschläge, sobald sie sich wiedersetzen. Er offenbart ein intimes Wissen über eine Sexaffäre von Emma. Während die Situation immer weiter eskaliert, beschließt Emma, die Wahrheit aufzudecken und einen Ausweg zu finden, bevor es zu spät ist.

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Daten zum Film:

Horrorthriller
USA, 2020
Mit Bart Johnson, Jil Awbrey, etc.
Freigegeben ab 16 Jahren*
Laufzeit: Ca. 94 Minuten
Falcom Media
OT: „Held“

* Ein durchaus stellenweise brutales Werk, allerdings nicht so schlimm, dass es keine Jugendfreigabe erhalten sollte. Ab 16 Jahren ist aus meiner Sicht hier die korrekte Einstufung der Altersempfehlung.

Die Cast/Darsteller:

Jill Awbrey
als
Emma

Bart Johnson
als
Henry

Travis Cluff
als
Mann ohne Namen

Darsteller und ihre Rollen:
Jill Awbrey: Emma
Bart Johnson: Henry
Travis Cluff: Mann ohne Namen
Zack Gold: Ryan Sullivan
Rez Kempton: Joe
u.a.

Jill Awbrey spielt die Ehefrau von Henry. Die stand 2016 bis 2020 in einigen Kurzfilmproduktionen vor der Kamera und hatte eine kleine Episodenrolle in der TV-Serie „Shiny Baby Goats“ (2016). „Held“ ist ihr erste richtiger Spielfilm und gleich auch ihre allererste Hauptrolle.

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Bart Johnson spielt den Ehemann. Der 1970 in Hollywood geborene Schauspieler ist schon seit 1993 im Business und tauchte erstmals in der TV-Serie „Crossroads“ (1993) auf. Erste Bekanntheit erlangte er als Nelson Tucker in der Serie „Hyperion Bay“ (17 Folgen – 1998 bis 1999).  In seiner bisherigen Karriere konnte er in einigen namenhaften Film- und Serienproduktionen, wie z.B. „High School Musical 2: Singt alle oder keiner!“ (2007), „The Client List“ (3 Folgen – 2012 bis 2013), „Little Women“ (2018), mitwirken. Weitere Filme sind bereits in Produktion.

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Allein die Vorstellung, dass man am Morgen aufwacht und nicht die Kleidung trägt, die man beim Schlafengehen trug, hinterlässt ein unschönes Gefühl oder? Doch das dies passieren wird, kann man nur erfahren, wenn man sich den Film anschaut, oder zuvor den Trailer gesehen hat. Eines ist hier jedenfalls ziemlich offensichtlich, die Marketing-Verantwortlichen waren auch im Tiefschlaf. Abgesehen davon, dass das Filmplakat völlig irreführend und auch noch schlecht gestaltet ist, macht der Filmtitel auf den ersten Blick überhaupt keinen Sinn. Gemeint ist nämlich die englische Vergangenheitsform von „to hold“ – also „Held“ und nicht der Superheld, den man zunächst und in Anbetracht des Posters erwarten möchte. Grundsätzlich finde ich es immer gut, wenn Originaltitel beibehalten werden, doch in diesem Fall ist das ein No-Go!

Zurück zur Story, die nämlich tatsächlich eines guten Horrorthrillers sehr würdig ist. Es ist leider nicht möglich, hier viel zu verraten, denn das würde einige Überraschungen vorwegnehmen. Schauspielerisch ist das zwar nicht oberste Kategorie, aber zumindest einigermaßen glaubwürdig. Die Story hat enorm viel Potential, was zwar nicht vollends ausgeschöpft wird, aber zumindest für einige sehr gute Spannungsmomente sorgt. Im Grunde ist es eine Art Horror-Kammerspiel, denn nahezu alles spielt sich in dem gemieteten Ferienhaus ab. Kamera und auch die Synchronisation sind in Ordnung und so konnte  mich „Held“ am Ende doch überraschen.

Lasst euch also nicht von der Optik des Plakates oder des Titels irritieren und gebt dem Film eine Chance, zumindest als Fans von diesen kleinen aber intensiven Horrorthrillern.

HaiHaiHaiHai

In einem Satz:

Ein Film mit einer guten Story und jeder Menge Potential, welches allerdings nicht vollends ausgeschöpft wird und zwischendurch ein wenig schwächelt. Furchtbares Artwork und die Wahl des unpassenden Titels könnten hier unbegründet abschrecken. Ein Film für Fans von kleinen, intensiven Filmen.

Hier könnt ihr den Film kaufen oder als VoD streamen:

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Text: The Shark, Falcom Media
Fotos:  © Falcom Media
Daten/Infos: Falcom Media, Wikipedia, IMDb
Video: YouTube – Channel/Copyright: Falcom Media

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