Eine Gruppe junger Freunde gerät bei einer Art Mutprobe nach einer Feier in immer bedrohlichere Situationen. Was als Dokumentation beginnt, endet in Chaos, Ritualen eines Satankults. 

Homevideo-VÖ: 22. August 2025

Story:

Wiederentdeckte Videoaufnahmen zeigen, wie sieben junge Erwachsene einen letzten ungezwungenen Abend miteinander verbringen wollen, bevor sich ihre Lebenswege am nächsten Tag in alle Richtungen trennen. In einem eigentlich leerstehenden Haus treffen sie auf eine Sekte gefährlicher Teufelsanbeter …

Daten zum Film:

Horror
USA, 2024
Mit: Anna DeRusso, Sara Kamine, Eric Roberts, etc.
Freigabe ab 16 Jahren
Laufzeit: Ca. 83 Minuten
The Asylum / Lighthouse Home Entertainment
OT: „Heretics“

* Die FSK-Angabe ab 16 Jahren ist in Ordnung, auch wenn es einige grenzwertige Szenen gibt.

Besetzung und die Rollen:
Eric Roberts: John
Anna DeRusso: Mary
Neeley Dayan: Eva
Ryan Barrier: Robert
Sara Kamine: Sarah
Ida Barklund: Judy
Maria Pinsent: Ruby
Shelby Wright: Jessica
Teryn Macallan: Aaron
Scott Mazzapica: Gregg
JJ Fech: Brett

Sharks Filmreview

„Heretics – Der Satanskult“ will sich ganz offensichtlich in die Tradition von Found-Footage-Klassikern wie „The Blair Witch Project“ einreihen, scheitert dabei jedoch auf ganzer Linie. Was zunächst als dokumentarisch angelegter Horrortrip beginnt, entpuppt sich schnell als holprige Mischung aus verwackelten Aufnahmen, unglaubwürdigen Darstellern und einer Kulisse, die eher an ein improvisiertes Gruselkabinett erinnert als an einen ernstzunehmenden Schauplatz für Angst und Schrecken. Auch Eric Roberts, der Bruder von Julia, kann hier mit seiner eher spärlichen Nebenrolle nichts mehr verbessern.

Die Geschichte selbst wirkt von Anfang an nicht wirklich rund. Zwar wird versucht, eine düstere Atmosphäre mit kultischen Elementen und verstörenden Ritualen aufzubauen, doch je länger der Film dauert, desto mehr verliert er sich in wirren Handlungssträngen und unlogischen Wendungen. Anstatt Spannung aufzubauen, entsteht eine gewisse Ratlosigkeit, die sich von Szene zu Szene verstärkt.

Auch handwerklich gibt es wenig zu retten. Die bewusst amateurhafte Kameraführung mag im Genre üblich sein, hier ist sie jedoch so planlos und chaotisch umgesetzt, dass man nicht von Authentizität, sondern schlicht von schlechter Machart sprechen muss. Wenn man dann noch das leider lächerliche Finale betrachtet, das den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verspielt, bleibt kaum mehr als Kopfschütteln.

Fazit:
„Heretics – Der Satanskult“ ist ein Versuch, modernen Found-Footage-Horror mit satanischem Flair zu verbinden – herausgekommen ist leider eine wirre, handwerklich schwache und schlichtweg enttäuschende Genre-Kopie. Für Horrorfans, die wirklich Atmosphäre und Spannung suchen, ist dieser Film keine Empfehlung.

Einzelbewertung:
Story/Idee: 3/10
Drehbuch/Umsetzung: 2/10
Darsteller/Casting: 3/10
Hauptdarsteller (Wirkung): 3/10
Nebendarsteller (Wirkung): 3/10
Schauplätze/Ausstattung: 3/10
Sprache/Dialoge: 3/10
Schnitt/Kamera: 1/10
Musik: 4/10
Kostüm: 2/10
Make-Up/Effects: 4/10
Unterhaltungswert: 3/10
Horror-Faktor: 6/10

Gesamtwertung: 3,1 / 10

Nicht in der Gesamtwertung enthalten:
Filmtitel: 3/10 (Es gibt Horrorfilme mit ähnlichem Namen und dazu noch unpassend. Der zusätzliche Untertitel nimmt außerdem die Story vorweg.)
Synchronisation: 5/10

Text: The Shark, Lighthouse Home Entertainment (The Asylum)
Fotos:  © Lighthouse Home Entertainment (The Asylum)
Daten/Infos: Wikipedia, IMDb, Lighthouse Home Entertainment (The Asylum)
Video: YouTube – Channel: MovieShark / Copyright: Lighthouse Home Entertainment

Der Artikel Review: „Heretics – Der Satanskult“ enthält Werbung!