Eine neue Ära beginnt bei DC! Der neue SUPERMAN muss sich diesmal seiner Vergangenheit stellen und sich gegen Intrigen seiner Widersacher behaupten.

Kinostart: 10. Juli 2025

Story:

Superman ist mittlerweile als Held in Metropolis akzeptiert, doch der Milliardär Lex Luther hat nur ein Ziel: Er will den Man of Steel vernichten. Dazu sind ihm alle Mittel recht und er sucht nach Beweisen, die Clark Kent alias Superman schwer belasten.

Daten zum Film:

Fantasy-Action
USA, 2024
mit David Corenswet, Rachel Brosnahan, Nicholas Hoult, etc.
Freigabe ab 12 Jahren
Laufzeit: Ca. 129 Minuten
Warner Bros.
OT „Superman“

* Ich finde die Freigabe ab 12 Jahren absolut in Ordnung.

Darsteller und die Rollen:
David Corenswet: Clark Kent / Superman / Ultraman
Rachel Brosnahan: Lois Lane
Nicholas Hoult: Lex Luthor
Edi Gathegi: Michael Holt / Mister Terrific
Anthony Carrigan: Rex Mason / Metamorpho
Nathan Fillion: Guy Gardner / Green Lantern
Isabela Merced: Kendra Saunders / Hawkgirl
María Gabriela de Faría: Angela Spica / The Engineer
Skyler Gisondo: Jimmy Olsen
Sara Sampaio: Eve Teschmacher

Sharks Filmreview

Der neue Superman-Film bringt frischen Wind ins DC-Universum – zumindest auf den ersten Blick. Besonders hervorzuheben ist der sehr starke Hauptdarsteller David Corenswet, der mit Präsenz und Charisma überzeugt. Es ist seine bislang größte Herausforderung und er meistert sie ausgezeichnet. Bis dato war er in Nebenrollen, z.B. in „Twisters“ oder der Serie „Lady in the Lake“ eher unauffällig. Er ist sicherlich kein Christopher Reeves, aber seine Rolle ist eher am klassischen Superman orientiert. Das widerspricht allerdings in vielen Fällen der Story und dem Drehbuch. OldSchool-Superman, aber High-Tech-Zukunftswelt. Gegenspieler Lex Luther, gespielt von dem mittlerweile sehr gefragten Hollywood-Stat Nicholas Hoult („Juror #2“, „Renfield“, „X-Men“ etc.), liefert ebenfalls eine gute Performance, auch wenn er auf mich manchmal eher wie eine Bösewicht-Parodie wirkt.

Als Filmfan hat mir die 2025er „Superman“-Version gut gefallen, aber als Superman-Fan der ersten Stunde muss ich leider manchmal erschrocken die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Es gibt einige inhaltliche Schwächen, Unstimmigkeiten und absurde Erklärungen altbekannter Superman-Details. Ein Beispiel ist die Erklärung, warum die anderen Clark Kent nicht als Superman identifizieren können, obwohl er ja eigentlich nur ein wenig anders frisiert ist und eine Brille trägt. Es wirkt so, als wolle man den jüngeren und vielleicht unwissenden Filmbesuchern eine unnötige Erklärung liefern. Und andererseits wird die Frage: Wo ist eigentlich Kent die ganze Zeit? Nie von den Kollegen des Daily Planet aufgeworfen. Das war früher schon so, hat aber hier aufgrund des fulminanten Finales noch eine markantere Bedeutung.

Fazit:
Ich hatte ein bisschen gehofft, dass ich… wie früher… Gänsehaut beim Anblick meines Lieblings-Helden verspüre. So war es allerdings leider nicht. Wer mit Superman vertraut ist, wird sich mehrfach wundern. Als reiner Blockbuster funktioniert der Film gut, mit viel Tempo und Emotion, aber die Tiefe fehlt.

Einzelbewertung:
Story/Idee: 7/10
Drehbuch/Umsetzung: 7/10
Darsteller/Casting: 9/10
Hauptdarsteller (Wirkung): 9/10
Nebendarsteller (Wirkung): 8/10
Schauplätze/Ausstattung: 8/10
Sprache/Dialoge: 6/10
Schnitt/Kamera: 7/10
Musik: 7/10
Kostüm: 8/10
Make-Up/Effects: 8/10
Unterhaltungswert: 8/10
Fantasy-Faktor: 8/10

Gesamtwertung: 7,7 / 10

Nicht in der Gesamtwertung enthalten:
Filmtitel: 8/10  (Nur „Superman“ ist mir in dieser neuen Variante zu wenig)
Synchronisation: 9/10

Text: The Shark, Universal Pictures
Fotos:  © Universal Pictures
Daten/Infos: ImDb, Wikipedia, Universal Pictures
Video: YouTube – Channel: MovieShark /Copyright: Universal Pictures

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