Adios

Sevilla ist Schauplatz des neuen Mafia-Films von Paco Cebezas. Rivalisierende Clans, tragische Unglücke und jede Menge Action erwarten uns in „Adios – Die Clans von Sevilla“. Homevideostart: 05. November 2020

Story:

Juan Santos, Mitglied des einflussreichen Clans der Santos, verlässt nur kurz das Gefängnis, um die Kommunion seiner kleinen Tochter Estrella besuchen zu können. Als er mit seiner Familie auf dem Nachhauseweg in einen Crash verwickelt wird und die Kleine dabei stirbt, schwört Juan Rache. Rache nicht nur am Todesfahrer, sondern auch an den Hintermännern. Denn was zunächst wie ein tragischer Autounfall aussieht, entpuppt sich als Vergeltungsschlag rivalisierender Familien. An seine Fersen heftet sich die Polizistin Eli, die alles daransetzt, Juan zu stoppen und dem Bandenkrieg auf den Straßen Sevillas ein für alle Mal ein Ende zu setzen.

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Daten zum Film:

Mafia-Thriller
Spanien, 2019
mit Mario Casas, Natalia de Molina, Ruth Díaz, etc.
Laufzeit: Ca. 116 Minuten
Freigegeben ab 16 Jahren
Verleih: MFA+ Film (Sony)
(OT: Adios)

Adios

Die Cast/Darsteller:

Mario Casas: Juan Santos
Natalia de Molina: Trini (Juan´s Ehefrau)
Ruth Diaz: Eli (Polizistin)
Carlos Bardem: Manuel Santacana
Vicente Romero: André Santos
Mona Martinez: Maria Santos (Juan´s Mutter)
u.a.

Mario Casas spielt die Hauptfigur in diesem Mafia-Film. Er ist Mitglied des Clans der Santos und verlor seine Tochter bei einem Autounfall. Im wahren Leben läuft es da deutlich besser für den spanischen Schauspieler. 2006 bis 2007 gab er in seiner Heimat sein Debüt in der Serie „SMS, sin miedo a soñar“ und spielte insgesamt 184 Folgen. Bislang wirkte er fast ausschließlich in spanischen Produktionen mit, konnte aber international noch keinen Durchbruch vermelden. Einer seiner bekanntesten Filme war 2016 „Der unsichtbare Gast“.

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Natalia de Molina spielt die Frau an Juan´s Seite, hat aber mit den Mafia-Machenschaften nichts zu tun. Sie war 2015 eine der Shooting-Stars auf dem Filmfestival Berlinale. Sie spielte wie auch ihr Kollege Mario Casas bislang hauptsächlich in spanischen Produktionen mit. Erwähnenswert sind hier vor allem „Living is easy with eyes closed“ (2013), was auch gleichzeitig ihr Filmdebüt darstellte, „Food and shelter“ (2015) und „Who will sing to you“ (2018).

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Ruth Diaz spielt die Polizistin, die versucht den Unfall aufzuklären. Die Schauspielerin spielte in zahlreichen spanischen Produktionen mit und wurde in ihrer Heimat u.a. durch einige Serienrollen bekannt. Auch für sie gab es bislang noch keinen internationalen Durchbruch zu vermelden.

Adios
Sharks Filmreview

Ich gebe gleich mal am Anfang zu, dass ich kein großer Fan von Mafia-Filmen bin. Außer „Der Pate“ hat mich irgendwie noch kein anderer Film dieses Genre vom Hocker gerissen. Der Trailer wirkt auf mich zunächst allerdings etwas schnulzig, trotz des tragischen Unfalltod der Tochter. Schauen wir aber mal rein und vielleicht gibt es ja eine Überraschung.

Die Story braucht nicht viel Erklärung und so geht es relativ zügig auch um das Wesentliche. Der Clankrieg zwischen den spanischen Familien tobt und Juan will Rache! Berechtigt, aber vermutlich in der Realität nicht ganz so einfach umzusetzen, wie hier im Film dargestellt. Er hat zwar Freigang aus dem Gefängnis in dem er derzeit einsitzt, doch rennt er später Schulter an Schulter und bewaffnet(!) mit den Polizisten durch die Gegend. Es ist alles so typisch Mafiafilm, dass ich schon fast geneigt war abzuschalten, denn das Ende schien mir ziemlich vorhersehbar. Dennoch bin ich ein bisschen drangeblieben und siehe da… es passiert doch noch eine kleine Wendung. Auch diese ist allerdings in Mafia-Filmen ein bekanntes Stilmittel und erfindet das Genre nicht neu. Schauspielerisch muss ich leider auch sagen, dass keiner der Darsteller einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann. Mario Casas ist als Rachetyp nicht durchschlagskräftig genug, Natalia de Molino passt irgendwie überhaupt nicht so richtig zu ihm und Ruth Diaz als Polizistin geht eigentlich auch in der Gesamtheit unter.

Ein wirklich von Grund auf typischer Mafiafilm! Das muss ja nicht prinzipiell schlecht sein, aber dennoch schafft er es nicht so richtig Spannung aufzubauen und zu überzeugen. Hinzu kommen dann beim Showdown (ja es gibt einen) noch einige fragwürdige Szenen, die mich zum Nachdenken in die falsche Richtung bringen und die Konzentration vom Film umlenken. Wenn ihr es seht, wisst ihr bestimmt was ich meine…

HaiHaiHaiHai

In einem Satz:

Absolut typischer Mafiafilm mit Figuren, Handlungen und Wendungen, die man schon hunderte Male in Filmen gesehen hat.

Fazit:
Ich bin immer offen für Filme, auch für Genres die ich nicht so mag! Film ist Film und ich möchte in erster Linie auch immer betonen, dass ich es großartig finde, wenn man eine Produktion vollendet und uns Konsumenten ein Produkt anbietet. Manchmal trifft es aber einfach auch nicht meinen Nerv und vielleicht gibt es da draußen Fans von Mafia-Filmen, die „Adios“ richtig gut finden werden. Lasst euch als nicht so sehr beeinflussen und bildet euch eigene Meinungen. Ab 16 Jahre ist übrigens gerechtfertigt, auch wenn kaum wirklich blutige Szenen vorkommen, so sind doch die Gewaltszenen vorhanden.

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Text: The Shark, MFA+
Fotos: MFA+
Daten/Infos zum Film: MFA+
Video: YouTube – Channel/Copyright: MFA+

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