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Die alleinerziehende Mutter mit drei Kindern steht am Rande ihrer finanziellen Möglichkeiten. Da taucht wie aus dem Nichts ein älterer Herr Namens Mr. Blunden auf und macht ihnen ein tolles Angebot. Doch was sie noch nicht ahnen: Es beginnt für die Kinder ein großes Abenteuer. Die Sky-Original-Produktion „Der fabelhafte Mr. Blunden“ ist ein Märchen-Remake eines Films aus den 70er Jahren.

Streaming-Premiere: 24. Dezember 2021 (SKY)

Story:

Das Weihnachtsabenteuer beginnt für die Londoner Teenager Jamie und Lucy Allen in Form eines mysteriösen alten Mannes, Mr. Blunden (Simon Callow). Der bietet ihrer Mutter an, Verwalterin eines verfallenen Landhauses zu werden, in dem es angeblich spuken soll. Auf dem verwahrlosten und überwucherten Gelände begegnen Jamie und Lucy zwei Kindern, die Geister zu sein scheinen. Aber tatsächlich sind Sara und Georgie in der Zeit gereist, um Hilfe zu suchen. Der seltsame Besucher von Lucy und Jamie scheint der Schlüssel zu allem zu sein. Mit seiner Hilfe müssen sie ins Jahr 1821 zurückreisen, um Sara und Georgie zu retten und ihren reumütigen neuen Freund zu erlösen – den fabelhaften Mister Blunden.

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Daten zum Film:

„Sherlock“-Macher Mark Gatiss führte bei diesem zauberhaften Weihnachtsabenteuer Regie und stand zugleich auch vor der Kamera. Der Film basiert auf einem britischen Weihnachtsklassiker aus dem Jahr 1972 mit dem Titel „Die phantastische Reise ins Jenseits“.

Familienfilm – Märchen-Abenteuer
GB, 2021
mit Sam Spruell, Tamsin Greig, Simon Callow
Empfohlen ab 12 Jahren*
Laufzeit: Ca. 88 Minuten
Ab 24. Dezember 2021 bei SKY
(OT: „The amazing Mr. Blunden“)

* Ein sehr gut geeigneter Film für die ganze Familie, allerdings mit einigen kleinen und gruseligen Passagen. Ich würde ihn ab einem Alter von 10 Jahren empfehlen. 

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Die Hauptdarsteller:

Simon Callow
als
Mr. Blunden

Tsion Habte
als
Lucy Allen

Jason Rennie
als
Jamie Allen

Tamsin Greig
als
Mrs. Wickens

Darsteller und ihre Rollen:
Simon Callow: Mr. Blunden
Tsion Habte: Lucy
Jason Rennie: Jamie
Kitty Archer: Bella
Tamsin Greig: Mrs. Wickens
Mark Gatiss: Mr. Wickens
Spike Fearn: Tom
India Fowler: Sara
Sean Gilder: Dave Tucker
Raj Ghatak: Doktor
Katherine Jakeways: Julie
Rosalyn Landor: Mrs. Monk Burton
Vinette Robinson: Mrs. Allen
u.a.

Simon Callow spielt die Titelfigur des Mr. Blunden. Der britische Schauspieler wieder 1949 in London geboren und ist seit 1975 in der Branche tätig. Als Minirolle in der TV-Serie „Carry on Laughing!“ (1975) war er erstmals vor der Kamera zu sehen. Häufig als Nebendarsteller eingesetzt, spielt er in den 80er Jahren in zahlreichen bekannten Produktionen wie z.B. „Amadeus“ (1984), „Zimmer mit Aussicht“ (1985), „Manifesto“ (1988), etc. Bekannter wurde er dann als Tom Chance in der Serie „Chance in a Million“ (18 Folgen – 1984 bis 1986). Fans von historischen Serien dürfte er ebenfalls gut in Erinnerung sein, denn er spielte u.a. den fiesen Duke of Sandringham in der beliebten Serie „Outlander: Die Highland Saga“ (5 Folgen – 2015 bis 2016). Weitere erfolgreiche Filme mit ihm waren u.a. „Ace Ventura – Jetzt wird´s wild“ (1995), „Shakespeare in Love“ (1988), „No Man´s Land“ (2001), „Das Phantom der Oper“ (2004) und „Charles Dickens: Der Mann, der Weihnachten erfand“. Zuletzt tauchte er in der Serie „The Witcher“ (2021) als Codringher auf. Weitere Produktionen sind bereits in Arbeit.

Tsion Habte spielt das Mädchen Lucy, welches mit dem Bruder das große Abenteuer bestehen muss. Sie hat bereits einiges an Schauspielerfahrung sammeln können und war als kleines Mädchen im Jahr 2011 im Film „Foster“ zu sehen. Dann gab es eine kleine Pause und 2017 spielte sie in drei Folgen der TV-Serie „Liar“ mit. Bislang waren es fast ausschließlich Nebenrollen oder Episoden-Rollen, in der man Habte zu sehen bekam. 2021 konnte sie mit den beiden Filmen „Pirates“ und „The amazing Mr. Blunden“ einen weiteren Schritt auf der Karriereleiter erklimmen.

Jason Rennie spielt Lucy´s Bruder. Er ist ein Newcomer in der Schauspielszene und spielte zuvor lediglich in drei Folgen der TV-Mini-Serie „The Capture“ (2019 bis 2020) die Rolle des Zain Mahdi.

Tamsin Greis spielt die schräge und ein wenig durchgeknallte Mrs. Wickens. Viele werden sie, in etwas anderer Optik, als Jackie Goldman aus „Friday Night Dinner“ (37 Folgen – 2011 bis 2020) kennen. Zudem ist die die Erzählerin der Originalversion von „Love Monster“ (26 Folgen – 2020). Die Karriere der 1966 in England geborenen Schauspielerin und Sprecherin begann mit einem Kurzauftritt in der TV-Serie „Blue Heaven“ im Jahr 1994. Bekannter wurde sie dann durch einige Folgen „Blind Men“ (6 Folgen – 1997 bis 1998) und ihrer Rolle Maggie in „Shaun of the Dead“ (2004). Es folgten Serien wie „Green Wing“ (18 Folgen – 2004 bis 2006), „Love Soup“ (18 Folgen – 2005 bis 2008) und „Episodes“ (41 Folgen – 2011 bis 2017), sowie einige Filme, darunter „Official Secrets“ (2019) und „Days of the Bagnold Summer“. Im TV-Movie „Romeo & Juliet“ war sie erst kürzlich als Lady Capulet zu sehen.

Sharks Filmreview

Als ich das erste Mal von diesem SKY-Original Film hörte, hatte ich noch keinen Schimmer, was es überhaupt sein könnte. Erst die Recherche machte mich neugierig, denn schließlich ist es eine Art Remake eines recht erfolgreichen Märchenklassikers aus den frühen 70er Jahren. Damals sollte die Reise, laut Titel ins Jenseits gehen, doch letztlich war es auch „nur“ ein Trip in die Vergangenheit. So auch in der heutigen moderneren Fassung von Mark Gatiss, der übrigens auch selbst als vollkommen durchgeknallter Mr. Wickens vor der Kamera agiert.

Die Geschichte kommt der aus dem Jahre 1972 schon ziemlich nah, doch ist meiner Meinung nach dort die Besetzung der Kinder deutlich besser gelungen. Mr. Blunden hingegen gefällt mir in der 2021er Sky Version mehr. Ich kenne ihn allerdings als extremen Fiesling aus der Serie „Outlander“ und das macht es mir anfangs ein wenig schwerer. Seine Optik erinnert mich allerdings total an Dieter Hallervorden und schon ist er mir irgendwie wieder sympathisch. Ein Bart und eine andere Frisur können eben viel beim Film bewirken. Der Film „Der fabelhafte Mr. Blunden“ ist ein gelungenes Remake und eignet sich ausgezeichnet als Familienfilm zur Weihnachtszeit oder in den Weihnachtsferien. Zwar ist es an manchen Stellen vielleicht für kleinere Kinder ein wenig zu gruselig, doch ab einem Alter von 10 Jahren kann ihn ihn nur empfehlen. Es ist Unterhaltung, man muss nicht viel mitdenken und der Humor kommt auch nicht zu kurz.

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Der Film ist im reichhaltigen Streaming-Programm ein wenig untergegangen, was ich jedoch echt schade finde. Sicherlich ist es kein Streifen, der auf ewig in Erinnerung bleibt, aber zumindest ein nettes Nebenbeiprogramm, wenn man gemeinsam einen Nachmittag mit Kakao und Kaffee vor dem Bildschirm sitzen möchte.

HaiHaiHaiHaiHai

In einem Satz:

Remake eines britischen Märchenklassikers aus dem Jahre 1972. Gelungen und eine gute Unterhaltung für die ganze Familie mit Kids ab etwas 10 Jahren.

Text: The Shark, Sky
Fotos:  © Sky
Daten/Infos: Sky, Wikipedia, IMDb
Video: YouTube – Channel/Copyright: Sky

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