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Habt ihr Lust auf ein bisschen „Planet Terror“ oder „Sucker Punch“? Dann seid ihr auf jeden Fall bei diesem Horrorsplatter-Movie von Andrew Thomas Hunt ganz genau richtig. Vier Musikerinnen eine Punkband werden entführt und müssen in einer illegalen Arena um ihr Leben kämpfen. Doch anstatt mit normalen Waffen, werden ihnen Waffen an eine Hand implantiert… Klingt nach jeder Menge blutigem Spektakel und genau das ist „Spare Parts – Die Waffen sind wir“ auch.

STORY:

Eine weibliche Punkband auf Tour wird überfallen, gefangen genommen und unter Drogen gesetzt. Beim Aufwachen stellen die Frauen entsetzt fest, dass ihnen jeweils ein Arm fehlt. Die fehlenden Gliedmaßen wurden durch eine Vielzahl tödlicher Waffen ersetzt. Denn die Frauen sollen als Gladiatoren für einen seltsamen Kult kämpfen, der vom „Emperor“ angeführt wird.

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Daten zum Film:

Horror-Splatter
Kanada, 2020
mit Julian Richings, Michelle Argyris, Emily Alatalo, Kiriana Stanton,, etc.
Freigegeben ab 18 Jahren*
Laufzeit: Ca. 87 Minuten DVD / Ca. 91 Minuten (BR)
Tiberius (Sony)
OT: „Spare Parts“
Ab 03. Juni 2021 als DVD und BluRay

* Ich denke, die Inhaltsangebe und auch die kleinen bisher schon bekannten Einzelheiten sprechen schon eine deutliche Sprache. Hier wird auf brutale Art und Weise getötet, es gibt ziemlich krasse Dialoge und auch rein thematisch gibt es hier keinen Zweifel an einer Freigabe ab 18 Jahren. Dieser Film sollte auf keinen Fall Jugendlichen in irgendeiner Form zugänglich gemacht werden.

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Die Cast/Darsteller:

Kiriana Stanton
als
Cassey

Michelle Argyris
als
Amy

Emily Alatalo
als
Emma

Chelsea Muirhead
als
Jill

Darsteller und ihre Rollen:
Julian Richings: Der Imperator
Kiriana Stanton: Cassey
Michelle Argyris: Amy
Emily Alatalo: Emma
Chelsea Muirhead: Jill
Ryan Allen: Driller
Jason Rouse: Sam
Kathryn Kohut: Lea
Erin Noble: Doktorin
Kevan Kase: Biker Earl
u.v.a.

Julian Richings spielt den Imperator, oder auch Sektenführer in „Spar Parts“. Der Schauspieler dürfte den Filmfans durch seinen zahlreichen Nebenrollen oder Serienauftritte bekannt sein. Mein Memory-Moment war die Rolle des Tod aus „Supernatural“ (5 Folgen – 2010 bis 2015), aber da waren auch noch „John Whoo´s Die Unfassbaren“ (11 Folgen – 1997 bis 1998), „Amazonas – Gefangene des Dschungels“ (10 Folgen – 1999 bis 2000), „Stephen King´s Kingdom Hospital“ (13 Folgen – 2004), „Todd und das Buch vom Ultabösen“ (14 Folgen – 2010 bis 2012), „Transporter – Die Serie“ (5 Folgen – 2012), „Orphan Black“ (7 Folgen – 2014 bis 2016), „Patriot“ (15 Folgen – 2015 bis 2018), u.v.m.. Da waren aber auch noch unzählige Filme, die hier gar nicht alle aufgeführt werden können. Von „Düstere Legenden“ (1998) bis „Detroit Rock City“ (1999), von „Wrong Turn“ (2003) bis „X-Men: Der letzte Wiederstand“ (2006) und von „Saw 4“ (2007) bis zuletzt „Chaos Walking“ (2021) konnte er stets die Produktionen eindrucksvoll bereichern. Der 1955 in London geborene Actor ist auch in „Spare Parts“ das bekannteste Gesicht des Cast.

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Kiriana Stanton ist einer der vier Musikerinnen. Die taffe Schauspielerin konnte bereits als Stunt-Frau in Hollywood auf sich aufmerksam machen, doch auch die Karriere als Schauspielerin, welche 2015 mit dem Kurzfilm „Judgement Control“ begannt, läuft ganz gut an. Dieser Film ihr bislang ihre größte Rolle.

Michelle Argyris ist Nr. 2 der Girlband und so eine Art Bandleaderin. Sie ist seit 2010, als sie in „Made… the Movie“ eine Cheerleaderin spielte im Filmbusiness. Dazu gab es kurze Auftritte in „Hellcats“ (4 Folgen – 2010 bis 2011), „Reich und schön“ (2 Folgen – 2016) und schließlich eine größere Rolle in „Big Top Academy“ (21 Folgen – 2018). Zuletzt sah man sie auch 2019 in „General Hospital“ (12 Folgen – 2019) und dem TV-Movie „Love in Translation“ (2021).

Emily Alatalo wäre dann die dritte im Bunde. Sie ist schon ein wenig länger im Geschäft, als die beiden Kolleginnen zuvor. 2009 begann mit „48 Hours in Purgatory“ ihre Schauspielkarriere. Sie spielte in Flmen wie „Neverlost“ (2010), „Fortune Cookie Prophecies“ (2011) und „Crackerhead“ (2016). Noch im selben Jahr wurde sie die Darstellerin der Stevie in „Swerve“ (12 Folgen – 2016 bis 2017). In Zukunft sind schon weitere Projekte in Planung bzw. in Produktion.

Chelsea Muirhead ist die Bassistin und somit Nummer 4 der Punk-Girlband. Die kanadische Schauspielerin ist philippinisch-schottischer Abstammung  und trat zum ersten Mal in einem Kurzfilm, sowie der Serie „Impulse“ (1 Folge – 2019) auf. Schon kurze Zeit später gab es die Anfrage für eine Rolle in der Serie „Slo Pitch“, bei der sie schließlich in 9 Folgen als Sasha anheuerte. „Spare Parts“ ist ihre bislang größte Filmrolle, aber auch sie hat bereits einige Pläne in der Pipeline.

Sharks Filmreview

Splatter-Movies haben offenbar 2021 Hochsaison, denn es gab bereits einige Werke, die dem Blute gegenüber nicht abgeneigt waren. In diesem Fall würde ich mal ganz frech behaupten, hat man sich an Filmen wie „Planet Terror“ und „Sucker Punch“ orientiert und eine Story kreiert, die diesen Vorlagen durchaus ähnlich ist. Eine Frauen-Punkband als Basis zu nehmen, freut mein altes Musikerherz und hat mich am Ende noch mehr motiviert diesen Film zu schauen.

Leider habe ich „Spare Parts“ in der deutschen Synchronfassung gesehen, was vermutlich dem Ganzen mal wieder den Touch eines Low-Budget-Films oder B-Movie verpasst. Die Kulisse ist gut, die Kamera ist auch ganz gut und somit schwächelt der Film mal wieder an der unnötigsten Stelle – der Übersetzung. Ein paar Szenen sind allerdings auch nicht ganz bis zu Ende gedacht und lassen bei einem aufmerksamen Zuschauer Fragen aufkommen, die unbeantwortet bleiben. Auch gibt es einen ziemlich lustigen Filmfehler, den offenbar niemand bemerkt hat oder es war den Machern einfach total egal. Die 4 Musikerinnen fahren mit einem Chevy durch die Gegend, haben einen Unfall und als der Wagen dann in Nahaufnahme gezeigt wird, ist es plötzlich ein GMC (Amerikanische Marke). Warum achtet niemand auf solche Dinge? Dafür gibt es doch bei Filmen normalerweise eine eigene Person (Continuity).

Für Action-Splatterfreunde, die es sehr gern sehr herb haben, ist der Film „Spare Parts – Die Waffen sind wir“ auf jeden Fall geeignet. Man muss nicht viel denken, sondern einfach zuschauen und gelegentlich über zerplatze oder zerteilte Köpfe schmunzeln. Ehrlich gesagt habe ich durchaus Zeiten, wo ich mir so etwas ganz gern anschaue, auch wenn es sicherlich nicht ins Fach der großen Filmkünste gehört. Die Schauspielerinnen gefallen mir übrigens bei der Produktion recht gut. Julian Richlings kommt meines Erachtens hier eher ein wenig zu schlecht rüber, was aber durchaus an der deutschen Synchronfassung liegen könnte. Wenn ihr euch also für diesen Film entscheidet, dann versucht in besser in Originalsprache zu schauen.

HaiHaiHaiHai

In einem Satz:

Ein Splatter-Movie mit durchaus guter Besetzung, der zwar am Ende nur Mittelmaß ist, aber Freunden von „Sucker Punch“ und „Planet Terror“ gefallen könnte.

Hier könnt ihr den Film kaufen oder streamen:

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Text: The Shark, Tiberius (Sony)
Fotos:  © Tiberius (Sony)
Daten/Infos: Tiberius (Sony), Wikipedia, IMDb
Video: YouTube – Channel/Copyright: Tiberius (Sony)

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