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Es gibt viele Abenteuerfilme mit Pferden und natürlich gibt es unter den Tieren auch echte Stars. Seit 2003 erobert nun Ostwind die Herzen der Filmfans und nun kommt mit „Ostwind 5 – Der große Orkan“ das Finale der Reihe. Wieder mit dabei sind Hanna Binke und Luna Paiano als Aris. 

Kinostart: 29. Juli 2021
Homevideo-VÖ: 02. Dezember 2021

STORY:

Ein heftiger Sommersturm treibt eine reisende Pferde-Zirkus-Show nach Kaltenbach. Ari (Luna Paiano), die sich mittlerweile gut auf dem Gestüt eingelebt hat, wird von der faszinierenden Welt des Kunstreitens magisch angezogen und will mit dem Zirkusjungen Carlo (Matteo Miska) und Ostwinds Hilfe einem alten Showpferd helfen. Doch als der fanatische Zirkusdirektor Yiri (Gedeon Burkhard) ihren waghalsigen Plan enttarnt, gerät Ostwind in Gefahr. Im letzten Moment kehrt Mika (Hanna Binke) aus Kanada zurück, denn nur mit vereinten Kräften kann es Mika und Ari gelingen, ihren geliebten Ostwind zu retten …

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Daten zum Film:

Pferde-Abenteuer
Deutschland, 2020
mit Luna Paiano, Hanna Blinke, Matteo Miska, Gedeon Burkhard, etc.
Freigegeben ab 0 Jahren*
Laufzeit: Ca. 102 Minuten
Constantin Film
OT: „Ostwind 5 – Der große Orkan“

*  Ein typisches Pferdeabenteuer für Tierfreunde und Fans der Reihe. Ein bisschen Spannung gibt es zwar, darum hätte ich auch eine Freigabe ab 6 Jahren verstanden, aber sicherlich geht es auch ganz ohne Beschränkung.

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Die Hauptdarsteller:

Luna Paiano
als 
Ari

Hanna Binke
als 
Mika

Matteo Miska
als 
Carlo

Katherine King So
als 
Charlie

Darsteller und ihre Rollen:
Luna Paiano: Ari
Hanna Binke: Mika
Marvin Linke: Samuel Kaan
Amber Bongard: Fanny Schleicher
Tilo Prückner: Herr Kaan
Cornelia Froboess: Maria Kaltenbach
Matteo Miska: Carlo
Nils Brunkhorst: Nikolai
Gedeon Burkhard: Yiri
Henriette Morawe: Tinka Anders
Marion Alessandra Becker: Marianne
u.v.a.

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Luna Paiano spielt seit Teil 4 die Rolle der Ari und ist die neue Hauptdarstellerin der Reihe. Die aus der Schweiz stammende Schauspielerin wurde 2006 geboren und spielte schon früh im Theater. Ihre erste kleine TV-Rolle hatte sie in der Serie „Die Bestatter“ (2017) und wurde danach für den Film „Papa Moll & die Entführung des fliegenden Hundes“ (2017) gecastet. Mit „Ostwind 4 – Aris Ankunft“ begann aber dann die eigentliche Karriere und wird nun mit  Teil 5 des Abenteuers fortgesetzt.

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Matteo Miska ist der neue gute Freund an der Seite von Ari und reist mit seinem Dad und einer Pferdeshow über die Lande, bis er in Kaltenbach landet.  Mit „Ostwind 4 – Der große Orkan“ gibt der 2005 in München geborene Nachwuchs-Star sein Filmdebüt. Danach folgte direkt die gefeierte Produktion „Die Saat“ (2020).

Hanna Binke spielt seit dem ersten Teil die Rolle der Mika und ist im fünften Teil eher als Nebendarstellerin mit von der Partie. Sie ist Jahrgang 1999 und begann 2008 ihre Laufbahn vor der Kamera. Zunächst unter dem Namen Hanna Höppner Kurzfilme und kleine Auftritte in TV-Produktionen, dann aber 2013 der Durchbruch mit „Ostwind 1 – Zusammen sind wir frei“. Von 2017 bis 2022 ist sie gelegentlich noch in der Serie „Frühling“ zu sehen.

Gedeon Burkhard spielt Jiri, den Chef der Show und den Bösewicht des Films. Seine ersten Filmauftritte hatte er bereits als Kind in den Achtzigerjahren in der deutsch- amerikanischen TV-Mini-Serie „Blut und Ehre – Jugend unter Hitler“ sowie in der TV-Serie „Nordlichter  Geschichten zwischen Watt und Wind“. Bekanntheit erlangte er Anfang der Neunzigerjahre vor allem durch Hauptrollen in den deutschen Kinohits „Kleine Haie (1992) und „Abgeschminkt“(1993).  Darüber hinaus spielte er in dem Kinofilm „2 Männer, 2 Frauen – 4 Probleme“ mit sowie in dem TV-Mehrteiler „Allein gegen die Mafia“. 1997 trat er die Nachfolge von Tobias Moretti an und ermittelte bis 2001 sehr erfolgreich als Alexander Brandtner in der TV-Krimiserie „Kommissar Rex“. Für diese Rolle erhielt er 1999 als beliebtester Serienstar die Goldene Romy. Im Jahr 2001 war Burkhard in der Rolle des Reggie in der US-Produktion „Superfire – Inferno in Oregon“ zu sehen. Es folgten Rollen in Peter Thorwarths „Goldene Zeiten“, dem Kinofilm „Der letzte Zug und Tarantonis Meisterwerk „Inglorious Basterds“ (2009). Von März 2007 bis April 2008 war er als Kriminalhauptkommissar Chris Ritter in „Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei“ zu sehen. In den letzten Jahren folgten unter anderem Auftritte in Filmen der „Inga Lindström“- und „Rosamunde Pilcher“-Reihe, im TV-Fünfteiler „Soko – Der Prozess“ sowie in einzelnen Folgen der Serien „Notruf Hafenkante“ und „Um Himmels Willen“. Zudem gehörte er zum Ensemble des Publikumshits „Sauerkautkoma“ (2018). Burkhard arbeitet auch als Synchronsprecher und lieh seine Stimme unter anderem Keanu Reeves und Joaquin Phoenix. In dem internationalen Spielfilm „Die geliebte des Teufels“ (2016)  über das Leben der tschechischen Schauspieldiva Lída Baarová und deren Beziehung mit Joseph Goebbels spielt Burkhard eine der Hauptrollen, den deutschen Schauspieler und UFA-Star Gustav Fröhlich.

Sharks Filmreview

„Ein Pferdefilm ist immer eine Sache für Mädchen“, höre ich ziemlich oft, wenn ich jemanden darauf anspreche. In Wahrheit aber muss ich tatsächlich sagen, dass diese Filme abgesehen von ein paar Ausnahmen in den vergangenen Jahren immer einen sehr unterhaltsamen Charakter hatten. Aus meiner Jugend sind da natürlich noch Black Beauty und Fury zu nennen, die so ein klein bisschen meine Jugend mitgeprägt hatten. Unter den modernen Filmen mit Pferdebezug, hat mich aber seit 2013 die „Ostwind“-Reihe durchaus überzeugen können. Besonders schön ist es, wenn es eine Hauptfigur wie Mika gibt, die bereits in jüngeren Jahren hier den Einstieg fand und noch heute, sichtlich erwachsener, noch immer eine Rolle spielt. Zwar im Fall von Teil 5 nicht mehr die absolute Hauptrolle, aber dennoch irgendwie wichtig. Zudem bringt Personen auf den Bildschirm, die ich persönlich immer wieder sehr gern sehen. Conny oder heute Cornelia Froboess ist in den 50ern und 60ern in Deutschland ein großer Musikstar gewesen und so war ihr Song „Zwei kleine Italiener“ satte 7 Monate in den Charts. Tilo Prückner, verstarb im Juli 2020 in Berlin und hatte in diesem Film seinen Abschied. Ich sage nur Emotionen pur!

Ich kann auch bei diesem letzten Film der Reihe nur wieder einmal sagen, dass die Story sehr stimmig und auch interessant ist. Man hat sich hier Gedanken gemacht und die Geschichte um die Familie und das Pferd sehr schon fortgesetzt. Der Hinweis: „Das Final“ deutet natürlich darauf hin, dass diese Filmserie nun ein Ende zu haben scheint und in Hinblick dessen, hätte ich mir fast schon ein bombastischeres Finale vorgestellt. Man ist aber dezent geblieben und hat weiterhin den Stil der Vorgänger verfolgt und hier kein großes Fass zum Ende aufgemacht. Schade, dass Hanna Binke nur noch eine Nebenrolle einnimmt, aber umso schöner, dass sich Luna Paiano etablieren konnte.

Der Film hat mir gut gefallen und er eignet sich bestens als tolle Familien-Nachmittagsunterhaltung. Am Ende gibt es dann noch mal eine sehr rührende Zusammenfassung aller Ereignisse der fünf Filme und man wird ein wenig traurig, dass alles nun ein Ende haben soll. Ich finde es schade und hoffe einfach, dass sich die Filmemacher noch einmal besinnen und vielleicht doch noch einmal ein neues Abenteuer von Ostwind auf den Weg bringen. Ich würde ihn jedenfalls schauen…

HaiHaiHaiHai

Fazit:

Ein schöner Abschluss der „Ostwind“-Reihe, mit einer unterhaltsamen und auch spannenden Geschichte, vielen altbekannten Gesichtern und wieder mal sehr schöne Aufnahmen. Ein toller Familienfilm!

Hier könnt ihr den Film kaufen oder als VoD streamen:

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Text: The Shark, Constantin Film (Universal)
Daten/Infos: Constantin Film (Universal), Wikipedia, IMDb
Video: YouTube – Channel: Movie-Shark – Copyright: Constantin Film (Universal)

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