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Als im Jahr 2000 der Film „Anatomie“ mit Hauptdarstellerin Franka Potente in den Kinos startete, waren die Straßen wir leergefegt. Mit einem solch großen Erfolg haben wohl nicht mal die Filmschaffenden um Regisseur und Drehbuchautor Stefan Ruzowitzky gedacht. Heute ist der erste Teil zum Kultfilm geworden und bekam 2003 seine Fortsetzung. Ab sofort auch im als Doppel-DVD oder exklusives Mediabook erhältlich.

Story:

Für die ehrgeizige Medizinstudentin Paula (Franka Potente) geht ein Traum in Erfüllung: Sie wird zu einem Elitekurs in Anatomie bei dem berühmten Heidelberger Professor Grombek zugelassen. Doch die Freude wandelt sich schnell in jähes Entsetzen, als vor Paula auf dem Seziertisch ein junger Mann liegt, der tags zuvor noch quicklebendig war. Allen Warnungen zum Trotz stellt Paula Nachforschungen an und stößt schon bald auf einen mysteriösen Geheimbund, der in den Gemäuern des ehrwürdigen Instituts sein Unwesen treiben soll. Dass sie sich damit selbst in Lebensgefahr bringt, merkt Paula erst spät – sehr, sehr spät …

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Daten zum Film:

Medizin-Thriller
Deutschland, 2000
mit Franka Potente, Benno Führmann, Anna Loos, etc.
Freigegeben ab 16 Jahren*
Laufzeit: Ca. 103 Minuten
Justbridge Entertainment
OT: „Anatomie“

*  Also, wer keine Leichen oder Blut sehen kann, der sollte besser diesen Film nicht schauen. Es ist zwar für heutige Verhältnisse nicht mehr ganz so schlimm, aber dennoch bin ich grundsätzlich auch für eine Altersgrenze ab 16 Jahren.

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Die Cast/Besetzung:

Franka Potente: Paula Henning
Benno Fürmann: Hein
Rüdiger Vogler: Paulas Vater
Anna Loos: Gretchen
Sebastian Blomberg: Caspar/Oliver Kaufmann
Holger Speckhahn: Phil
Traugott Buhre: Prof. Grombek
Arndt Schwering-Sohnrey: David
Oliver Wnuk: Ludwig
Sabrina Setlur: Studentin in München
u.v.a.

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Franka Potente spielt die Paule, die Hauptfigur in dem Thriller „Anatomie“. Sie gehörte damals zu den Shooting-Stars des deutschen Films und wurde kurz zuvor mit „Lola rennt“ (1998) bekannt. Aus einem flüchtigen Treffen in einer Paar wurde ihre erste Filmrolle „Nach fünf im Urwald“ (1995). Potente ist zu einer Ikone des deutschen Films geworden und schaffte schließlich mit Aufritten in „Blow“ (2001) und „The Bourne Identity“ (2002) auch international den verdienten Durchbruch. Sie wurde vielfach mit begehrten nationalen und internationalen Preise ausgezeichnet und zu ihren weiteren Erfolgen gehören u.a. „25 km/h“ (2018), „Conjuring 2“ (2016), „American Horror Story“ (2 Folgen – 2012), „Shanghai“ (2010) oder „Die Brücke“ (2008).

Sharks Filmreview

Man wusste damals noch nicht so recht, worauf man sich bei „Anatomie“ einlässt. Wird es ein blutiger Horrorfilm, ist es ein spannender Thriller oder geht es um Teenager, die ein bizarres Abenteuer erleben. 2000 war man auch noch nicht so sehr medial informiert und so konnte man sich sogar noch von Filmen und deren Inhalten überraschen lassen. Genau dies geschah vermutlich auch zahlreichen Kinobesuchern und es sprach sich herum wie ein Lauffeuer. „Anatomie“ musste man gesehen haben und so klingelten die Kinokassen und Franka Potente konnte ihren großen Erfolg von „Lola rennt“ weiter ausbauen.

Ob die Machart des Films heute noch funktionieren würde? Diese Frage habe ich mir tatsächlich gestellt, als ich diesen Film nach nunmehr über 20 Jahren zum ersten Mal in den Player geworfen hatte. Ohne Zweifel hat die Produktion und auch die Geschichte einen ganz besonderen Reiz, weil alles so unglaublich realistisch wirkt, aber zwischendurch merkt man doch immer noch ein klein wenig den filmischen Charme der ausklingenden 90er Jahre. Damals wie heute bis ich mir übrigens ziemlich sicher, dass wir gar nicht alles wissen wollen, was sich hinter verschlossenen Türen eine Uni oder einer Klinik alles so verbirgt. Das hat noch mal zusätzlichen Zündstoff, wie ich finde.

„Anatomie“ und auch die Fortsetzung sind nicht unbedingt Filme, die man sich alle paar Jahre mal anschauen sollte, aber dennoch gehören sie zu einem wichtigen Teil zu deutschen Filmhistorie und müssen mindestens einmal gelaufen sein. Nach gut 20 Jahren war ich noch immer gebannt von allem was zu sehen ist und daher nehme ich diesen Film sehr gern in die Shark Hall of Fame auf!

Fazit:

Ein ganz außergewöhnlicher und sehr realistischer Medizin-Thriller aus dem Jahr 2000 mit einer noch sehr jungen, aber schon sehr erfolgreichen Franka Potente in der Hauptrolle. Ein Stück deutsche Filmgeschichte, das man mindestens einmal im Leben gesehen haben sollte!

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Text: The Shark,  Justbridge Entertainment
Fotos: Justbridge Entertainment
Daten/Infos zum Film: Justbridge Entertainment, IMDb, Wikipedia
Video: YouTube – Channel: TrailerTracker – Copyright: Justbridge Entertainment

Der Artikel  „Anatomie“ enthält Werbung!