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Ein Stofftier, das plötzlich zum Leben erwacht… das dürfte wohl jeder von uns mindestens einmal im Leben geträumt haben. Fraglich ob es dann auch gleich zum blutigen Massaker kommt. Benny, hat es mit der Liebe zu seinem Besitzer wohl ein bisschen zu ernst genommen… Ab 16. Juli 2021 als Limited-Edition BluRay erhältlich.

STORY:

Nach dem äußerst bizarren Tod seiner Mutter und seines Vaters muss der unbeholfene Jack sein Elternhaus, aus dem er nie ausgezogen ist, verkaufen. Dieses einschneidende Ereignis führt dazu, dass der Spielzeugdesigner endlich erwachsen werden will. Beim Ausmisten fällt ihm Benny, sein treuer Begleiter aus Kindheitstagen, in die Hände. Doch statt seinen alten Kumpel wertzuschätzen, wirft Jack ihn einfach weg. Allerdings hat er die Rechnung ohne das knuffige Stofftier gemacht, denn das erwacht auf mysteriöse Weise zum Leben – doch nicht, um Jack den lieben langen Tag zu knuddeln, sondern um ihn zu beschützen. Und unter „beschützen“ versteht Benny „vernichten“! Jeder, der Jack in den Knopfaugen des flauschigen Killers Unrecht tut, wird gnadenlos zerhackt, aufgeschlitzt oder ausgeweidet. Dass das nicht lange gutgehen kann, versteht sich von selber. Und so beschließt Jack irgendwann, seinen amoklaufenden Teddy auf Eis zu legen. Doch das ist leichter gesagt, als getan, denn eines ist klar: Die Hölle kennt keinen schlimmeren Zorn als den eines verschmähten Kuscheltiers.

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Daten zum Film:

Horrorkomödie/Splatter
GB, 2019
mit Karl Holt, Claire Cartwright, George Collie, etc.
Freigegeben ab 18 Jahren*
Laufzeit: Ca. 94 Min. (DVD) / Ca. 98 Min. (BluRay)
PIERROT LE FOU
OT: „Benny loves you“

* Also wenn das keine Alpträume bei Kinder hervorrufen würde, dann weiß ich es auch nicht. Dieser Film ist ab 18 Jahren und definitiv nur für Erwachsene geeignet. Jugendlichen oder gar Kinder sollte er auf keinen Fall zugänglich gemacht werden.

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Die Cast/Darsteller:

Karl Holt
als
Jack

Benny
als
Er selbst

Claire Cartwright
als
Dawn

Darsteller und ihre Rollen:
Karl Holt: Jack
Claire Cartwright: Dawn
Georgie Collie Richard
James Parsons: Ron
Anthony Styles: Böser Polizist
Darren Benedict: Guter Polizist
Lydia Hourihan: Tara
David Wayman: Phil
u.v.a.

Karl Holt ist der „Vater“ von Stofftier Benny und somit die zentrale männliche Hauptrolle in diesem Splatter-Spektakel. Er ist auch Gleichzeitig Regisseur, Drehbuchautor, Editor dieser Produktion. Vor der Kamera ist es sein Schauspieldebüt, während er hinter der Kamera bereits „The Pandemic Anthology“ (Segment: Unearthed) und den den Kurzfilm „Negative Image“ als Director begleiten durfte.

Clarie Cartwright ist zunächst Arbeitskollegin und dann auch Geliebte von Jack. Sie ist seit 2012 im Schauspielbusiness und trat kurz in der TV-Serie „The Hard Comedy“ auf, bevor sie einen Zombie in „The Eschatrilogy: Book of the Dead“ (2012) mimen durfte. Ein weitere Film in ihrer Vita ist „Souljacker“ (2015), bevor sie dann mit „Benny Loves You“ ins Splattergenre einstieg. 2021 war sie in der TV-Serie „Rosamunde Pilcher“ (1 Folge) zu sehen.

Sharks Filmreview

Vorweg gesagt, wenn Splatter gut gemacht ist, dann habe ich da richtig Spaß! Nicht immer, aber in der richtigen Laune können mich die meist trashigen Produktionen durchaus unterhalten. Auf „Benny loves you“ habe ich mich gefreut, weil ich es zwar nicht mehr innovativ finde, wenn Stofftiere lebendig werden, aber das Thema einfach viel Spielraum für Horror lässt. Die so harmlos aussehende Puppe Benny ist hier die Hauptfigur neben seinem Lieblingsmenschen Jack. Schon in den ersten Minuten des Films gibt es gleich mal ein Opfer und ein Auge rollt durchs Kinderzimmer… na das kann ja was werden.

Ich bin sehr erleichtert, dass zumindest die Synchronisation nicht auch noch Low-Budget ist. Das hebt ihn gleich auf eine höhere Qualitätsstufe. Angeblich hat Filmemacher und Hauptdarsteller Karl Holt ganze 3 Jahre der Nachbearbeitung für diesen Film gebraucht, wobei ich mich dann allerdings doch frage, was er da so lange gebastelt hat. Für eine Produktion mit wenig bis vermutlich gar keinem Budget wirkt „Benny loves you“ zumindest sehr professionell und auch durchdacht. Schwarzer Humor zieht sich durch die Dialoge und er hat ganz eindeutig seine sehr lustigen Momente. Horrortechnisch hat es mich, trotz literweise Kunstblut, nicht unbedingt erreicht und ehrlich gesagt bin ich mit der Figur Benny nie so richtig warm geworden. Die Bewegungen erinnern mich ein wenig an die Augsburger Puppenkiste und die schauspielerische Leistung der meisten Darsteller sind schon, sagen wir… nicht ganz so gut. Viele Pressekollegen haben diesem Film sogar super gute Bewertungen gegeben, was ich zwar in Teilen nachvollziehen, aber nicht in Gesamtheit bestätigen kann. Genauso, wie es einige starke Szenen gab, so gab es auch leider haufenweise schlechte Szenen. Was mir ein bisschen auf den Keks gegangen ist, ist der ständig wiederholende Satz „Benny liebt Dich“… nach dem 100. Mal hab ich es kapiert. Danke

Ich weiß am Ende gar nicht, was ich so wirklich davon halten soll. Ist es Filmkunst mit einer Tonne Kunstblut, ist es unnötiger Trash oder gar eine Genreperle. Ich sehe diesen Film als eine Art Special-Interest und als solcher mag er durchaus seine Qualitäten haben. Mir hat er nicht gefallen, auch wenn ich durchaus offen für derartige Produktionen bin.

HaiHaiHaiHai

Fazit:

Ein Film für besondere Fans des Horror-Splatter-Genres! Viel Blut, viel Trash, aber leider wenig Budget, was an einigen Stellen sehr deutlich erkennbar ist.

Hier könnt ihr den Film kaufen oder streamen:

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Text: The Shark, Pierrot Le Fou
Fotos:  © Pierrot Le Fou
Daten/Infos: Pierrot Le Fou, Wikipedia, IMDb
Video: YouTube – Channel: Movie-Shark – Copyright: Pierrot Le Fou

Der Artikel „Benny love you“ enthält Werbung!