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Nicolas Cage beehrt uns mal wieder mit einem sehr außergewöhnlichen Stück Film! In diesem sehr actionlastigen Horror-Splatter-Movie wird nicht viel geredet, hier wird gehandelt. Verrückt, skurril und crazy! „Willy’s Wonderland“ hat durchaus das Potential zu den abgefahrensten Filmen des Jahres zu werden. Die epische Schlacht durch die düsteren Hallen des heruntergekommenen Indoor-Spielparadies ist bunt und schrill in Szene gesetzt. Homevideostart: 28. Mai 2021

STORY:

Cage strandet mit seinem PS-Boliden in einem abgelegenen Provinzkaff. Um die Reparatur seines Wagens bezahlen zu können, erhält er ein attraktives Angebot. Bis zum nächsten Morgen soll er den heruntergewirtschafteten Freizeitpark „Willy’s Wonderland“ auf Vordermann bringen. Ein leichter Job. Gott sei Dank gibt es einen Flipper und genug Energy Drinks. Doch die Nacht birgt düstere Geheimnisse. Blutrünstige Animatronics schleichen durch das Labyrinth und suchen Opfer. Eingeschlossen mit einer Gruppe Teenager muss der neue „Hausmeister“ nur die Nacht überleben. Der Alptraum beginnt, dämonische Animatronics, fliegende Fäuste, tödliche Kämpfe, Titanen prallen aufeinander und nur eine Seite wird es lebend schaffen. – Aber: „Nicht er ist hier gefangen mit ihnen, sie sind gefangen mit ihm.“

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Daten zum Film:

Horror-Splatter
USA, 2021
mit Nicolas Cage, Emily Tosta, Beth Grant, Ric Reitz, Chris Warner, etc.
Freigegeben ab 16 Jahren*
Laufzeit: Ca. 89 Minuten
Splendid Film
OT: „Willy’s Wonderland“
Ab 28. Mai 2021 als DVD und BluRay-Disc & Fan-Edition

* „Willy´s Wonderland“ ist sehr skurril, aber dennoch äußerst brutal und blutig. Ich würde diesen Film auf keinen Fall Jugendlichen vorsetzen und kann daher die Altersfreigabe ab 16 Jahren nicht verstehen. Dieser Film MUSS eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten! Keine Ahnung, wer da von der FSK wieder gepennt hat.

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Die Cast/Darsteller:

Nicolas Cage
als
Der Hausmeister

Emily Tosta
als
Liv

Cylee Cowan
als
Kathy

Darsteller und ihre Rollen:
Nicolas Cage: Der Hausmeister (The Janitor)
Emily Tosta: Liv
Caylee Cowan: Kathy
Beth Grant: Sheriff Lund
Ric Reitz: Tex Macadoo
Chris Warner: Jed Love
Jonathan Mercedes: Dan
Terayle Hill: Bon
Christian Delgrosso: Aaron
David Sheftell: Evan
Jiti Stanek: Willy
u.v.a.

Nicolas Cage, ist der Fremde, der „Willy´s Wonderland“ über Nacht auf Vordermann bringen soll. Das Hollywood-Urgestein gilt noch immer als Superstar, auch wenn seine lupenreine Erfolgsweste Ende der 90er bis Mitte der 2000er Jahre zu bröckeln begann. Zu viele B-Movies, die am Ende floppten, halfen nicht unbedingt seinem Ruf. Filme wie „Running with the Devil“ (2019), „Die Farbe aus dem All“ (2019) oder „Tödliches Verlangen (2017) konnten nicht an die Blockbuster wie „Nur noch 60 Sekunden“ (2000), „Im Körper des Feindes“ (1997), „Con Air“ (1997), „The Rock – Fels der Entscheidung“ (1996) oder „Das Vermächtnis der Tempelritter“ (2004) anknüpfen. Nichtsdestotrotz ist er ein Aushängeschild für potentielle Actionmovies und es wäre ihm zu wünschen, das er u.a. auch durch diesen verrückten Film wieder zu alter Stärke findet!

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Emily Tosta ist ein junges Mädchen, dass das Geheimnis des Indoor-Spieleparadies kennt und den Kampf aufnimmt. die 1998 in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik geborene Schauspielerin war zum allerersten Mal in der TV-Produktion „Dama y Obrero“ in ihrer Heimat auf dem Bildschirm zu sehen. Es folgten einige kleinere Rollen, auch in etwas namenhafteren Filmen und Serien und schließlich schaffte sie den internationalen Durchbruch in der jetzt schon Kult gewordenen Serie „Mayans M.C.“ bei der sie von 2018 bis 2021 in 12 Episoden die Rolle der Leticia Cruz übernahm.

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Nicolas Cage war für mich immer ein Garant ausgezeichneter Filme! Leider hat dieser Status sich in den letzten Jahren drastisch verändert, denn eine Vielzahl von wirklich miesen Movies hat ihm ordentlich den Ruf versaut. Das kann man auch nicht mehr schön reden und umso mehr habe ich mich auf „Willy´s Wonderland“ gefreut, denn schon im Vorfeld haben etliche Kollegen hier Licht am Ende des Tunnels für den einstigen Hollywood-Megastar gesehen. Eine extrem abgefahrene und verrückte Story rund um ein Spieleparadies für Kinder, dazu noch den Faktor Splatter und jetzt dürfte wohl auch der letzte Action-Filmfan im wahrsten Sinne des Wortes – Blut geleckt – haben.

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Der Anfang vom Film war mal wieder hart an der Grenze zu erträglich, denn schnell kam mir der Gedanke, dass hier wieder ein Cage-Totalausfall bevorstehen könnte. Aber nach knapp 10-15 Minuten konnte sich das Blatt ein wenig drehen und es wurde wesentlich unterhaltsamer. Warum Cage hier als „Hausmeister“ bezeichnet wird, verstehe ich leider auch nicht, denn eigentlich ist er der Fremde, der seine Schulden als Reinigungskraft abarbeitet. Egal wie man es nun nennen mag, seit seinem Arbeitsbeginn bei „Willy´s Wonderland“ beginnt für mich der eigentliche Film. Und wie er beginnt… Cage redet im ganzen Film keine 10 Worte, sondern lässt durchgehend brutale Tagen sprechen. Keine Frage, es ist wie angekündigt, ein durchgeknalltes Filmwerk, aber es überrascht mich mehr uns mehr! Letztlich muss ich sogar sagen, es macht Spaß sich diesen Blödsinn anzuschauen. Was man am Anfang noch nicht versteht, wird im Laufe des Films aufgeklärt, also keine Sorge, wenn alles nicht gleich total logisch scheint.

Sicherlich ist „Willy´s Wonderland“ noch kein Schritt zu den besten Zeiten von Nicholas Cage, aber es ist immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn ich seine Synchronstimme eigentlich mag, so war es auf jeden Fall mal innovativ ihn einfach gar nicht reden zu lassen. Der Splatterfaktor ist vorhanden, hält sich aber in Grenzen, so dass auch „normale“ Horrorfans (wenn es das gibt) den Film schauen können. Wer weiß, vielleicht hat Regisseur Kevin Lewis ja mit dieser Produktion ein künftiges Kultwerk á la „Haus der 1000 Leichen“ geschaffen!

HaiHaiHaiHai

In einem Satz:

Dieser Film ist durchgeknallt, anders, verrück, skurril und vor allem unterhaltsam, was Nicholas Cage hoffentlich wieder auf den rechten Filmweg schubsen kann.

Ab 04.06.2021 um 21:00 Uhr könnt ihr den Film auf Facebook & Instagram gewinnen:

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Text: The Shark, Splendid Film
Fotos:  © Splendid Film
Daten/Infos: Splendid Film, Wikipedia, IMDb
Video: YouTube – Channel: Movie-Shark – Copyright: Splendid Film

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