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Die Spekulatius-Kekse stehen ja schon seit einiger Zeit in den Supermarktregalen. Jetzt wird es auch Zeit für das erste Weihnachts-Abenteuer des Jahres. „Ein junge namens Weihnacht“ erzählt eine spannende Story mit Trollen, Elfen und dem kleinen Nikolas.

Kinostart: 18. November 2021

STORY:

Kaum zu glauben, aber wahr: Der Weihnachtsmann war nicht immer ein dickbäuchiger, graubärtiger Mann! Auch er war mal ein kleiner Junge – mit einer großen Vision! Dem britischen Bestseller-Autoren Matt Haig gelang es im Jahr 2015 mit dem Roman „A Boy Called Christmas“ (im Deutschen „Ein Junge namens Weihnacht“) eine magische, komische und liebenswerte Geschichte für die ganze Familie zu erzählen: Der elfjährige Nikolas wohnt in einer kleinen Holzhütte mitten in Finnland. Um seinen Vater zu finden, macht er sich eines Tages auf die aufregende Reise gen Nordpol. Nikolas besteht allerhand Abenteuer und trifft neben einer mysteriösen Elfe und einem Troll auch fliegende Rentiere! Nikolas beschließt, dass er die Welt zu einem besseren, glücklicheren Ort machen möchte. Dabei wird ausgerechnet er selbst zu einem der größten Kinderhelden – dem Weihnachtsmann!

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Daten zum Film:

Weihnachts-Abenteuer
Tschechien/Slowakei/England, 2019
mit Henry Lawfull, Jim Broadbent, Sally Hawkins, etc.
Freigegeben ab 6 Jahren
Laufzeit: Ca. 104 Minuten
StudioCanal
OT: „A Boy called Christmas“

*  Ein Film für die ganze Familie! Da es sich um ein Abenteuer handelt, könnte es ggf. für unter 6-jährige an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu gruselig werden. 

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Die Hauptdarsteller:

Henry Lawfull
als 
Nikolas

Maggie Smith
als 
Tante Ruth

Michiel Huisman
als 
Joel

Sascha Grammel
spricht 
Die Maus

Darsteller und ihre Rollen:
Henry Lawfull: Nikolas
Maggie Smith: Tante Ruth
Isabella O´Sullivan: Andrea
Joel Fry: Matt
Eden Lawrence: Patrick
Jim Broadbent: Der König
Rune Temte: Anders
Ayomide Garrick: Moppet
Philip Lenkowsky: Hessu
u.a.

Henry Lawfull spielt den Jungen Nikolas und somit auch die Hauptrolle bzw. Titelfigur des Films. Das junge Schauspieltalent war bislang lediglich in einer Minirolle im Film „Les Misérables“ vor der Kamera.

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Maggie Smith spielt die Tante Ruth und ist die eigentliche Erzählerin der Geschichte rund um Nikolas. Die 2fache Oscar-Gewinnerin – „Das verrückte California Hotel“ (1978) und „Die besten Jahre der Muss Jean Brodie“ (1969) – war zuletzt als etwas verschrobene alte Dame in der Erfolgsserie und auch dem Kinofilm „Downton Abbey“ zu sehen. Vielen dürfte sie aber auch als Professor Minerva McGonagall aus den „Harry Potter“-Filmen bekannt sein. Zu ihren Filmhighlights gehören u.a. „Eine zauberhafte Nanny“ (2010), „Tee mit Mussolini“ (1999), „Der Club der Teufelinnen“ (1996), „Sister Act“ (1992), „Tod auf dem Nil“ (1978), „Eine Leiche zum Dessert“ (1976), „Othello“ (1965) und viele viele andere. Den allerersten Auftritt hatte sie 1956 in der TV-Serie „Lilli Palmer Theatre“ (1 Folge).

Michiel Huisman spielt den Vater von Nikolas. Der aus Amstelveen in den Niederlanden stammende Schauspieler gehört u.a. zum Cast der Serie „Angela Black“ (6 Folgen – 2021), „The Flight Attendant“ (8 Folgen – 2020) und „Spuk in Hill House“ (10 Folgen – 2018). Vielen wurde er durch seine Rolle des Daario Naharis in „Game of Thrones“ bekannt und spielt in der wunderbaren Country-Dramaserie „Nashville“ (13 Folgen – 2012 bis 2014). Sein Debüt hatte er 1995 in der niederländischen TV-Serie „Voor hete vuren“ (1 Folge). Filmerfolge waren u.a. „World War Z“ (2013), „Indian Horse“ (2017) und „Kate“ (2021).

Sharks Filmreview

Weihnachtsfilme haben einfach immer eine ganz besondere Magie! In diesem Fall sogar auch in der gesamten Story. Es geht um den jungen Nikolas, der sich auf die Suche nach seinem Vater macht, was in erster Linie nicht sehr spektakulär ist, doch sind es die Umstände und Situationen, denen er ausgesetzt ist. Manche Stellen im Film sind zwar so, dass man nicht unbedingt über Sinnhaftigkeit nachdenken muss, aber in Sachen X-Mas-Stimmung hat „Ein Junge namens Weihnachten“ jede Menge zu bieten.

Mit Maggie Smith als Erzählerin ist den Machern einfach eine echte Bestbesetzung gelungen, eigentlich fast schon zu schade, dass sie „nur“ gelegentlich in die Geschichte eingreift. Auch Henry Lawfull in seiner ersten Hauptrolle gefällt mir sehr gut. Bei den Nebenrollen hingegen sehe ich dann doch noch einige kleine Schwächen, so z.B. bei Nikolas´ Tante Carlotta. Was mir an dieser Produktion am Besten gefällt, ist schließlich das zauberhafte Ende der Story. Allein dafür hat es sich gelohnt, diesen Film zu sehen.

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Wenn man nun schon ein wenig Lust auf Weihnachtsstimmung hat und einen Familienfilm sucht, ist man mit „Ein Junge namens Weihnachten“ ausgezeichnet bedient.

HaiHaiHaiHai

Fazit:

Ein wirklich schöner und unterhaltsamer Weihnachtsfilm! Je länger der Film dauert, umso schöner wird die ganze Geschichte. Absolut sehenswert und eine echte Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Text: The Shark, StudioCanal
Fotos:  © StudioCanal
Daten/Infos: StudioCanal, Wikipedia, IMDb
Video: YouTube – Channel: Movie-Shark – Copyright: StudioCanal

Der Artikel „Ein Junge namens Weihnacht“ enthält Werbung!